Architektur – Eigenes Modell

Mein Modell ist heute fertig geworden. Die Aufgabe war es, ein eigenes Haus bzw. ein Gebäude und ein Modell davon zu entwerfen!

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Ich habe mir Folgendes überlegt: Ich möchte ein Gartenhaus entwerfen, welches Leuten zur Verfügung steht, die in einer Stadt wohnen. Diese haben sehr selten die Möglichkeit, einen eigenen Garten anzulegen und so schöne Grillabende zu verbringen. Mein Entwurf zeigt ein Holzhäuschen mit einer Art Terrasse. An der linken Seite des „Vorgartens“ ist eine Tür, um das Gebäude zu erreichen. Es bestünde die Möglichkeit, Rasen oder Sand hinzuzufügen. Die Wände sind weiß gestrichen im Häuschen und die Fenster haben gefärbtes Glas. So ist es Außenstehenden nicht möglich, dort reinzuschauen! Ein Highlight, welches so nicht zu sehen ist, ist das Bild im Haus. Es ist der Abdruck des Baumes, der an der Außenwand wächst. Die Glasscheibe ist wie die Fenster etwas milchig, sodass auch hier nicht konkret durchgeschaut werden kann.

Ich habe sehr detailverliebt an meinem Projekt gearbeitet. Für das Holzhaus habe ich viele Stäbchen zurecht geschnitten und an einen gebastelten Pappkarton geklebt. Auf diese Art hab ich auch den Vorbau gefestigt. Es hat viel Spaß gemacht, war jedoch auch mühsam, sodass man immer mal wieder eine Pause machen musste.

Ich hoffe es gefällt 🙂

 

Moderne ~ Abstraktion

Hausaufgabe Aufgabe 1:

Die Kunst war dazu da, sich Erinnerungen vor Augen zu führen, realistisch Bilder zu haben. Dann kam die neue Technologie und die von der Natur gegebenen Grenzen konnten durchbrochen werden. Vielfach verbesserte Kommunikation durch das Telefon und eine hohe Mobilität durch Eisenbahn, Flugzeug und Auto zählten hierzu. Darauf reagierten die Künstler der Moderne und machten sich auf die Suche nach neuen Darstellungsformen. Es galt nun nicht mehr, alles detailgetreu und naturalistisch perfekt aufs Papier zu bringen, vielmehr eine neue Form des Ausdrucks zu verwenden. 

Aufgabe 2:

„[…] der Künstler darf jede Form zum Ausdruck brauchen.“

Solange der Künstler auf dem Boden der aus der Natur entliehenen Formen bleibe, dürfe er jede Form zum Ausdruck gebrauchen, sagt Wassily Kandinsky. Mit der „inneren Welt“ könnte das gemeint sein, was sich im inneren Auge des Menschen bzw. des Künstlers gemeint sein. Die innere Welt ist somit nicht genau das, was man sieht, sondern was im Kopf gesehen wird. Somit lässt sich Kandinskys Gemälde „Improvisation 26 (Rudern)“ von 1912 vielleicht auch leichter verstehen. Es sind viele klare ungemischte Farben in großen Flächen aufgetragen, auf die mit schwarzen definierten Linien gemalt wurde. Abstrahieren bedeutet übersetzt „wegnehmen“/ „auf etwas verzichten“. In dem Gemälde von Kandinsky sind es die klaren Formen, auf die verzichtet wurde. Er hat das realistische und Fotografie ähnliche Bild durch Abstraktion ersetzt. Michel Seuphor gibt zu Bedenken, dass ein Werk nicht gleich abstrakt ist, weil der Titel darauf schließen lässt. Begründen tut er dies, indem er auf Landschaftsbilder von Kandinsky verweist, die schon weit entfernt vom reellen Gegenstand, aber immer noch als Landschaft erkennbar sind. 

  

Abriss

Es ist soweit. Die VHS – schon fast unsere VHS- wird abgerissen. Das Gebäude, in dem wir vor zwei Jahren in der Einführungsphase unser erstes großes Projekt gefunden haben. Das ganze Kunstprofil hat sich den Großteil der Räume vorgenommen und diese auf verschiedenste Art kreativ gestaltet. Wir hatten einen Origami-Raum mit der Skyline von Husum, ein Riesenschachbrettfeld, einen Dschungel und viel viel mehr. Das ganze konnte jeder, der Lust hatte, besuchen und hatte dabei immer zwei aus dem Kunstprofil für Erläuterungen an seiner Seite. Uns hat es super viel Spaß gemacht und wir haben uns sehr lange sehr intensiv damit beschäftigt. Wer eine Woche einzig und allein in den vier Wänden arbeitet, hängt dann tatsächlich am Ende des Projekts daran! Das Gebäude zur Verfügung gestellt bekommen, haben wir eigentlich nur, da es abgerissen werde sollte. Es hieß ursprünglich „direkt nach der Finissage!“. Bis heute stand die gute alte VHS aber immer noch da. Unverändert, immer noch mit unseren Details verziert! – Wenn man in der Gegend war, ist man oft nochmal vorbeigefahren und hat einen Blick darauf geworfen. Heute sind wir deshalb ein letztes Mal mit der Klasse vorbeigekommen und haben einige Fotos gemacht. „Es ist ein Stück unserer gemeinsamen Zeit. Wir haben in der Einführungsphase begonnen und jetzt wo wir kurz vor unserem Abi stehen, wird sie abgerissen. Einfach weg. So ist das Leben und wohl auch die Kunst. 

Einige Bilder von heute..

   
   

Lüttmoorsiel – Holmer Siel

Das perfekte winterliche Wetter hat mich heute an den Deich getrieben. Dabei waren meine Mutter, der Hund und meine Kamera, mit der ich einige Fotos gemacht habe. Das hat bei so einem Wetter natürlich besonders Spaß gemacht! Die Kunst heute war eindeutig die Natur. Hier ein paar Fotos…

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Im linken Bild geht der Blick Richtung Holmer Siel. Im rechten stehe ich auf den Schienen der Lohre.

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Die Lohre sieht man hier auch nochmal in Richtung Festland fahren. Sie kommt von der Hallig Nordstrandischmoor. Das rechte Bild zeigt die angespülten Lahnungshölzer, die unter einer dünnen Schneeschicht liegt.

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Die Hölzer müssen natürlich zerstört werden! Andere Spaziergänger haben mir netterweise eine interessante Skulptur hinterlassen. Handschuhe wurden in der Nacht noch viel mehr angespült.

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Schon als wir noch weiter weg von diesem ‚Ding‘ standen, haben Mama und ich überlegt, was das sein könnte. Mamas Idee: „Dat süht ut as een Treckerdack!“ – Ich war überzeugt, dass sie Recht hatte. Was es wirklich war, hätte man sich denken können…

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Ein einfacher Schlickrutscher kopfüber. Und Mama und ich haben uns doch schon die spannendsten Geschichten ausgedacht, wie das Treckerdach da hingekommen ist..!

Dann folgte der langsam anstrengend werdende Rückweg und zum Schluss noch ein Bild auf dem man sehen kann, wie viele Menschen heute auch die Idee eines Deichspaziergangs hatten.

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Alleine wäre es wohl noch ein bisschen schöner gewesen. Danke 🙂